Montag, 24. April 2017

Wo meine Seele noch ist



Wieder Zuhause ankommen ist manchmal ein Zustand der länger braucht. 
Seht wo meine Seele sich noch in der Weite verliert...

 My soul is not made for fast homecoming.
See where I feel myself still to be...



Sonntag, 23. April 2017

Wer bald Post bekommt...


























... seht Ihr hier! 
Ich habe kleine Freuden aus Finnland mitgebracht und 3x wird etwas verschickt.
Könntet Ihr ,liebe Gewinnerinnen, mir bitte Eure Adresse schicken?
 Meine Mailadresse findet Ihr ganz, ganz unten im kleingedruckten Impressum.

Ein Moment sind drei Augenblicke / 3




























Weit, weit im Norden, fast schon am Polarkreis, 
saßen wir im roten Cousinenholzhäuschen und lauschten


A moment consists of three instants as the child once said.
We were sitting in the red wooden little house of my cousin, far in the north of Finland, and listening to Esa Pethman *click and listen* 


Nun wieder da, wird erst mal sortiert und nachgesonnen....
ach, die Zeit anhalten wäre manchmal so schön.

Sonntag, 9. April 2017

Wo bin ich bis ich wiederkomme?


Dort, wo es Frühling ist, wenn dieser die Eisberge den Fluss hinabschickt.
Dort, wo heute kleine Hexen bunte Zweige verteilten.
Dort wo das Wolkenschauen schöner ist als irgendwo sonst auf der Welt.
Dort, wo Gesprächspausen lange, lange sein dürfen.
Und Stille eine Tugend.
Dort, wo man absichtlich schwitzt um danach absichtlich zu frieren, damit es einen Grund gibt wieder zu schwitzen.
Dort, wo es gerade heller, immer heller wird bis es im Sommer nicht mehr heller geht.

Na? Erraten? Dann hinterlasse einen Kommentar und herzlich willkommen im Lostopf.
Ich bringe etwas mit von "dort".

Bis bald!

 Where will I be until I will come back?
Far away where spring means that the ice in the river floates.
Where silence is virtue and may last long between words.
Where sweating and and freezing is purposely made.
And where the day gets lighter and lighter until the night hides.

Feel welcome to leave a comment, a lot will be drawn when I come back.


Samstag, 8. April 2017

Neuigkeiten


 Die Frühlingsbibliothek hat sich mittlerweile um zwei wunderschöne Exemplare vergrößert.
Ein buntes Büchlein von Lucia , das daran erinnert, dass der Frühling immer wieder kommt, so wie die Hoffnung und die Farben, die Wärme und die Freude.
Schön! Vielen Dank, Lucia!

 Und dann ein weiteres Kleinod, wunderschön gestaltet in jedem Detail. Kleine Originalitäten und philosophische Fragen. Genau wie ich es liebe.
Vielen, lieben Dank, Julie!




























So sieht das kleine Astregal mittlerweile bunt gefüllt aus.
Hier könnt ihr in einer Linksammlung noch mehr Frühlingspost bewundern.


























Im unmöglichen Garten ließ ich eine Überraschung für die Gärtnerin.
Zu verlockend scheint Gold jedoch zu sein... so war die unten zu sehende Überraschung schon davongetragen, bevor sie zum überraschen kam...
 

Freitag, 7. April 2017

Welt-Traurigkeit mit Astrids Worten



























" Müssen wir uns nach diesen Jahrtausenden ständiger Kriege nicht fragen, ob der Mensch nicht vielleicht falsch konstruiert ist, da wir immer wieder gewalttätig werden? Und sind wir unserer Agressionen wegen zum Untergang verurteilt? Wir alle wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen eine ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen und wo sollte man anfangen?"

Astrid Lindgren 

Niemals Gewalt; Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels

Dienstag, 4. April 2017

Salutogenese mit Beuys IV


 "Werde naß."

Der Morgen begann frühlingshaft saftig. Wenn auch bereits mit dunklen Wolken. Das machte die Farben umso satter und leuchtender. 
Fehlende Kamera beim Laufen um den See. Dafür sehende Augen und später malende Hände.
Damit der Frühling saftig und leuchtend bleibt, wurde alles am Abend beregnet.
Macht er uns auch frühlingssaftiger, der Regen?  
Einen Versuch war es wert!


























" Im Leben der Pflanzen spiegeln sich die Jahreszeiten sehr deutlich. Indem wir mit den Pflanzen in Kontakt sind, können wir auch uns auf die Jahreszeit einstimmen."

( Th.D. Petzold, Praxisbuch Salutogenese, Irisiana, S. 128)

Montag, 3. April 2017

Platzbeobachtung in München I


























München/Harras; 3. April 2017; 13 Uhr

Menschen, laufend, sitzend, stehend. Alleine, zu zweit, weniger zu dritt oder mehr.
Auf dem Weg. Wartend (Bus) und lesend (2xZeitung). 
Motorengeräusche aus 3 Himmelsrichtungen. Taubenflügelschläge. Stimmen.
Gespräche nebenan über das Sterben der Anderen.
Tüten rascheln, so wie die Zeitungen.
Versteckter Krähenruf.
Schlagzeilen auf 4 Zeitungskästen führen bei Lesenden zu Auf- und Abwärtsgehen. ( 3x)
Stark gebräunte Radfahrerin mit ausgeprägtem Glücksausdruck.
Taubengleitflüge.
Nebenan nun Gespräche über Bauchvenen.
2 Damen mit Einkaufstüten laufen aufeinander zu um dann mit gesenktem Blick aneinander vorbeizulaufen.
Junge im Spidermannpullover jagt brüllend Tauben.
2 Männer mit roten Cappies und gleicher Gangart.
Die Frau nebenan mit dem langen Haar und dem kaputten Knie führt Konversation mit mir.
"Sind sie Journalistin?"
3 Eis essende Mädchen auf der hölzernen Brunnenabdeckung. Daneben Schulkinder in Orgelpfeifen-Anordnung. Wieder ein Tauben jagendes Kind.
Die Frau mit dem langen Haar und dem kaputten Knie redet ununterbrochen.
Mit abgebrochenem Löffelstiel Eis essende Frau neben mir.
Die Frau mit dem langen Haar packt immer mehr Dramen aus.
Der Platz füllt sich mit Schulkindern. 
Die Menschen, die sonnengebräunter sind, sehen zufriedener aus.
Als ich gehe, geht auch die Frau mit dem langen Haar.
13 Uhr 28 Ende der Beobachtung. 

Ich danke Georges Perec für die Inspiration.

Freitag, 31. März 2017

Steinbegegnungen



























Steinbegegnungen hatte ich diese Woche. An zweierlei Orten. Da ein Labyrinth und dort Poesie in einer gemeinsamen " Geheimsprache". Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. Wie schön...

This week I had stone-encounters. Promptly at two different places . Went through the labyrinth of life and the next day got surprised by poetry in a common "secret language". 
Thank you... 



























" Es ist Zeit, dass der Stein sich zu blühen bequemt."

Paul Celan
 

( Letztere Überraschung in Form einer Steinblüte aus dem unmöglichen Garten )
 

Donnerstag, 30. März 2017

Gelesen und Gefunden bei Marjaleena Lembcke


























"Ich denke. Ich denke darüber nach, was es ist, was die Vögel machen. Die Luft ist nichts und sie schieben einfach nichts mit den Flügeln zur Seite und bleiben in der Luft.
Deswegen sind sie fröhlich."

( Marjaleena Lembcke, Als die Steine noch Vögel waren; SZ Junge Bibliothek, S.20 )

Gestriger Entenflug und heute ein Buch, das ich liebe,  wenngleich ich es noch nicht ausgelesen habe...

Montag, 27. März 2017

Märzfreuden/17 und Stadtentdeckungsfotografien



 Collected pleasures of  March and urban discoveries.

* Zwei "unmögliche Gärten" inspiriert durch Beuys sind entstanden, den einen habt Ihr hier bereits gesehen, der andere braucht noch Ruhe und Inspiration *
* Two "impossible gardens" after Beuys are created. The beginning of one of them can be seen here. The second one is still in creation. *

 * Die Hände spüren im offenen Bildhaueratelier. Das Kommen und Gehen dort, die unkomplizierte Atmosphäre und Freude am Tun *
* Open Space at the Sculptor. Using my hands, creating and sculpting side by side in inspiring company*


* Ein glückliches und beglückwünschtes Märzkind*
* The childs birthdaymonth. Secrets,surprises, cakes and gratitude. *

























* Das Leben in seinem Wellengang und die Zeit es zu erforschen.Danke, Ihr Freundinnen, Mentorinnen und Zuversichtlichen. *
* Being supported by so many good souls around in lifes swell. Having time for each other is so precious*























* Und Zuhause : Innehalten und umarmen. Immer wieder. Nicht mehr und nicht weniger. *
* And at home : pause and embrace. Again and again.Because daily life needs rituals. *

Sonntag, 26. März 2017

Frühlingsbibliothek...es geht los!


Der Heimweg hat mir ein Regal geschenkt. 
Eine gute Gelegenheit, Euch den Beginn der Frühjahrsmailart vorzustellen.
Ich durfte mich schon zweimal so freuen:
Danke liebe Isabell für das frühjahrsblumenbunte Geburtstagsjahresbüchlein und den wunderschön gestalteten Briefumschlag dazu.
Mit Annette habe ich eine Bonus-Buch-Verabredung.Die wurde vom Grünkäfer gebracht. Ich bin so beeindruckt von der Bindung und die Frühjahrsmetamorphosen darin sind so fein gezeichnet.
*Klick* für mehr Mailart.

I´m taking part on a mailart-exchange. We are making tiny books creatively filled by spring impressions. These are the first two books, I recieved from Isabell and Annette, on a shelf I made to collect them.
Have a look at the other projects collected ( click here).
 


Freitag, 24. März 2017

Phoenixbegegnung in Neuhausen

























" Die Legenden vom Feuervogel Phönix sind vielfältig.
Aber eine Legende besagt, dass eine Träne des Phönix unsere Wunden heilt, 
so sie darauf fällt.
Nun hat die Wissenschaft festgestellt, dass wenn wir weinen,
unser Körper umgehend ein Hormon ausstößt, das jeden Stress absolut ausbalanciert.
Sind wir am End´gar selbst die Phönixe noch,
die ihre Wunden heilen können?" 

(Georgette Dee, Drachenland)



Salutogenese mit Beuys III



"Pflanze unmögliche Gärten."


Wenn Gärten aus Umarmungen entstehen,
sich um einen Notausgang formieren.
Dann wird Poesie, so wie die Verwund(er)ung eines Augenblicks gepflanzt.


Gesehen , geschehen und mitgeholfen.
Ein begonnenes Wachsen.
*klick*

"Das Bewusstsein, dass alles in der Natur rhythmisch verläuft, hilft uns, in dynamischem Einklang mit der Natur zu leben."

"An der Regulation des circadianen Rhythmus können wir sehen, wie unser individuelles Leben in Resonanz sowohl mit der Gemeinschaft, der wir zu gehören, als auch mit der Biosphäre und dem Sonnenlicht ist."
(Theodor D. Petzold, Praxisbuch der Salutogenese S.115 ff, Irisiana Verlag 2013)

 

Dienstag, 21. März 2017

Film und Resonanz/ Lars von Trier "Melancholia"



 Film statt Tatort als sonntägliches Ritual. Danach skizzierte Szenen. Versehen mit Gedanken und Fragen, fernab von einer Filmrezension.

Dieses Mal "Melancholia". Ein Wiedersehen mit diesem Film, der so polar wie final ist.
Der Fragen aufwirft. Über den Zwang zum Glücklichsein und darüber, was passiert wenn das scheinbare Glück nicht tragen will.
Wenn Anpassung nicht mehr gelingt.
Trotz der gesellschaftlichen Verpflichtung zum Glück.
Wenn die Vernunft sich am Unberechenbaren stößt
und Kraft erst dann wiederkommt, wenn das Ende unvermeidlich bevorsteht.

Samstag, 18. März 2017

An manchen Tagen...


...malt das Licht ganz wunderbare Bilder an Hauswände.
Sunlight on a housewall.I could not resist to capture this reflection.
 

Dienstag, 14. März 2017

Ein Moment sind drei Augenblicke




... sagte das Kind einmal. So kam es zu dieser Kategorie.

Mögen die bunten Kerzen in seinem Herzen noch freudig durch seinen ganzen Tag flackern!

*klick und klick und klick*