Sonntag, 15. Oktober 2017

Mondfensterbank


Wahrscheinlich nur ein Aufkleber-Rest...
wäre es jedoch unser Fenster, würde ich abends sagen:
"Psst...es ist Zeit, mein Kind...der Mond sitzt schon auf der Fensterbank!"

So gesehen in München Stadtmitte...





Dienstag, 10. Oktober 2017

Malen, wie Wandern

 " Wo gehen wir denn hin?
Immer nach Hause."

(Novalis)

 Und wieder ein Waldtier! Wer genau schaut,
sieht vielleicht noch ein weiteres. Aber Rehe sind scheu...
Der Beitrag wandert weiter zu Susannes Montagssammlung

Sonntag, 8. Oktober 2017

Waldpinselgang







Manches malt sich von selbst...vielleicht lag es auch an den Gedanken an Joana Macy?
Und meiner städtischen Sehnsucht nach Wald.
Noch grün die Bäume in meiner Imagination. Raschelnd zeigte sich plötzlich der Dachs...

...und schicke ihn sonntäglich zu Susannes Papierliebe am Montag!


Mittwoch, 4. Oktober 2017

Salutogenese mit Beuys V- im doppelten Sinne


"Zeichne auf die Wände." und "Pflanze unmögliche Gärten"
...schreibt Joseph Beuys.
Hier * klick* könnt ihr über mein Projekt "Salutogenese mit Beuys" mehr erfahren.
Dieses Mal verknüpfen sich diese beiden Anweisungen miteinander.
 Zunächst entdeckte ich Kinderzeichnungen an Wänden...



 ...und dachte an eines meiner liebsten Kinderbücher. " Mumins Inselabenteuer" von Tove Jansson. Ein ganz wunderbares Buch , auch für Erwachsene.
Der Vater hat eine Lebenskrise und die ganze Familie zieht ihm zuliebe mit auf seinen Lebenstraum: eine Leuchtturminsel. Die Bedingungen sind schwer, das Leuchtturmlicht will einfach nicht angehen, es ist karg und mitten im Meer, und Muminmutter bekommt Sehnsucht nach ihrem Garten...

"Die Mutter stand plötzlich auf und ging auf den Turmboden. Als sie wieder hinunterkam, hatte sie drei Tüten Netzfarbe gefunden, braun, blau und grün, eine Büchse mit Bootsmennige, ein bißchen Kiesruß und zwei alte Pinsel.Und dann begann sie, die Leuchtturmwände mit Blumen zu bemalen. Sie wurden groß und prächtig, denn die Pinsel waren groß, der Kalk sog die Netztfarbe sofort ein, sie wurde tief und durchsichtig- oh es wurde prachtvoll. (...)
Eine Blume nach der anderen erblühte auf der Wand, Rosen, Teeblumen, Stiefmütterchen, Päonien....
(...)Als die Familie zum Mittagessen kam, hatte die Mutter im Herd noch nicht einmal Feuer gemacht. Sie stand auf einer Kiste und malte eine kleine braune Biene mit grünen Augen.
Mutter, rief Mumintroll aus.
Wie findest du es? fragte die Mutter zufrieden, während sie vorsichtig das andere Auge der Biene malte."
 (Tove Jansson,Mumins Inselabenteuer , Benziger Verlag 1972, S. 126 ff )



" Wo ist Mutter, fragte Mumintroll.
Vielleicht ist sie Wasser holen gegangen, sagte der Vater.Die Kleine My ging zur Wand.
Sie hat schon wieder einen neuen Baum gemalt. Die Mutter stand hinter dem Apfelbaum und sah, wie sie Tee kochten. Alle waren etwas verschwommen, als ob sie sich unter Wasser bewegten. Die Mutter war nicht überrascht von dem, was geschehen war, sie war endlich in ihrem eigenen Garten, wo alles war und wuchs wie es sollte. Das eine oder andere war ein wenig falsch gezeichnet, aber das machte nichts. Sie setzte sich in das hohe Gras und lauschte dem Kuckuck, der irgendwo hinter dem Fluß rief. Als das Teewasser kochte, war die Mutter, den Kopf an ihren Apfelbaum gelehnt, fest eingeschlafen."
 (Tove Jansson,Mumins Inselabenteuer , Benziger Verlag 1972, S. 133 ff )



"Wo bist Du gewesen, sagte der Vater heftig.
Ich? fragte die Mutter unschuldig. Ich habe nur einen kleinen Spaziergang gemacht und wollte ein bisschen Luft schnappen."
 (Tove Jansson,Mumins Inselabenteuer , Benziger Verlag 1972, S. 137 )

Und was hab ich mit der Wand angestellt?


 ...einen Wolkenvogel. Einfach so und ganz übermüpfig...



 Au weia, Herr Beuys!!!

" Beim Wünschen geht es darum, die seelische Kraft zu erschließen, die mit tiefem Wünschen verbunden ist. Diese kommt aus der attraktiven Mitte der Selbstregulation."

( Th.W.Petzold, Praxisbuch Salutogenese, Irisiana 2013, S.158) 

Montag, 2. Oktober 2017

Sterne, oder wohin damit ?


























Nimmst Du sie ernst Deine Träume, Deine Ideen ( auch und vor allem die Verrückten), 
Deine insgeheim und lange schon dagewesenen Wünsche? Deine Leitsterne?
Oder sortierst Du sie aus?
Unbrauchbar, weil zu unangepasst und momentan vielleicht unangemessen.
Gibt es doch in der schnellen, unüberschaubaren Welt oft keinen Raum dafür.
Achja, und dann das Problem mit der Zeit...
Und wenn Du sie noch gebrauchen könntest? Hebst Du sie für später auf?
Sammelst Du Sterne oder trennst Du sie vorbildlich, bevor Du sie verabschiedest?
Was erzählst Du Deinem Kind über die Wichtigkeit der Sterne?
   
"Sternensammelstelle", so gesehen und mich gefragt, in Schwabing.